Status: Genervt.
Betreff: Warum das Update auf „Gleichberechtigung 2.0“ immer noch im Ladebalken hängt.
- Die Logistik-Falle (Oder: Wo ist mein Zeug?)Es wird offiziell beanstandet, dass die Textilindustrie beschlossen hat, Frauenkleidung entweder mit Ziertaschen (die sich nicht öffnen lassen) oder gar keinen Taschen auszustatten.
- Der Mangel: Während das Modell „Mann“ in seiner Arbeitshose Platz für ein halbes Bergwerk hat, muss das Modell „Frau“ für ein Smartphone und einen Haustürschlüssel eine externe Logistik-Einheit (Handtasche) mitschleppen.
- Die Folge: Man kann sich nicht mal die Schnürsenkel binden, ohne Gefahr zu laufen, die Lippenpflege, den 10 Kilo Geldbeutel, oder den Schokoriegel aus dem Jahr 2015 auf der Straße zu verteilen.
2. Die „Emotionale-Support – Dienstleitung
Es gibt eine unsichtbare Steuer für Freuen: die Vorausplanung für alle.
- der Mangel: Warum ist im Betriebssystem „Frau“ automatisch die Software für Geburtstage, Termine beim Tierarzt, den Füllstand des Kühlschranks und die schlechte Laune der Mitmenschen vorinstalliert?
- Die Realität: Wenn man diese Software löscht, um einfach mal „nichts zu tun“, bricht das Umfeld zusammen und nennt es „Labilität“. Wenn ein Mann vergisst, dass der Hund zum Check-Up muss, ist es „zerstreutes Genie“. Error??
3. Das „Nettigkeits-Diktat“
Warum ist die Hardware so programmiert, dass wir uns entschuldigen, wenn uns jemand anderes anrempelt?
Der Mangel: Das Modell „Frau“ kommt oft mit einer Werkseinstellung für Harmoniesucht und Leisetreten. Wenn wir dann mal die Wahrheit sagen, gilt das sofort als „hysterisch“ oder „schwierig“ und „zickig“.
Forderung: Ein Firmeware-Update für ein gesundes, lautstarkes „NEIN!“, das ohne Rechtfertigung auskommt.
4. Das Phänomen „Man-Splaining (Oder der Sklaventreiber-Effekt)
Ein besonders hartnäckiger Bug in der Kommunikation: Männer erklären Frauen Dinge, die diese bereits wissen (oder die sie selbst erfunden haben).
- der Mangel: Nur weil ich gerade auf dem Sofa sitze und meine Energie sortiere, bedeutet das nicht, dass ich eine Anleitung brauche wie man „richtig arbeitet“.
- Anmerkung: Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn Männer so viel Zeit mit Selbstreflexion verbringen würden, wie sie mit dem Erklären von Dingen verbringen, die sie gar nicht verstehen.
5. Die „Aging-Diskriminierung
Während der Mann mit jeder Falte als „charaktervoll“ und „erfahren“ gilt, wird bei der Frau ab dem 30. Lebensjahr so getan, als liefe das Mindesthaltbarkeitsdatum ab.
- Der Mangel: Wir sind wie guter Wein, aber die Gesellschaft behandelt uns wie offene Milch.
- Forderung: Anmerkung der Tatsache, dass Weisheit (und die Lesebrille!) mit dem Alter erst so richtig scharf werden.
Fazit: Wir brauchen keine Blumen zum Weltfrauentag. Wir Brauchen Taschen in den Kleidern, ein Ende der unbezahlten Denk-Arbeit und Männer die einfach mal den Mund halten, wenn sie nichts zum Thema beitragen können.
!!! RECHTLICHER HINWEIS!!!
Das Kleigedruckte für die Realität
Vor dem Weiterlesen bitte die Nutzungsbedingungen akzeptieren:
- Haftung für fehlende Taschen: Die Autorin übernimmt keine Verantwortung für Gegenstände, die aufgrund sexistischer Modedesings (keine Taschen“) verloren gegangen sind. Das Mitführen einer Handtasche entbindet das männliche Umfeld NICHT von der Pflicht, seinen eigenen Schlüssel selbst zu suchen.
- Dieser Text enthält Schilderungen von unbezahlter emotioner Arbeit. Beim Lesen kann dies zu spontaner Überforderung oder dem Drang führen, sofort zu erklären, warum „das ja gar nicht so schlimm ist“ (ACHTUNG: Man-Splaining-Alarm!)
- Das „Nettigkeits-Abonnement wurde gekündigt: Mit dem Betreten dieses Blogs akzeptieren Sie, dass die Werkseinstellung „Lächeln und Ja-Sagen“ dauerhaft deaktiviert wurde. Reklamationen bezüglich „unhöflicher Direktheit“ werden direkt an die Abteilung für Patriarchale Befindlichkeiten weitergeleitet. (Sprechzeiten: Nie).
- Arbeitsdefinition: Wer „Denken“, „Planen“ und „Generationenmüll-Entsorgen“ nicht als Arbeit anerkennt, hat jegliches Recht auf eine warme Mahlzeit oder eine funktionierende Familienstruktur verwirkt.
- Garantie-Ausschluss: Es gibt keine Garantie, dass die Autorin heute so funktioniert, wie Sie es von „einer Frau“ erwarten. Das Modell ist ein Unikat mit Tacheles-Zertifizierung und unterliegt nicht der Norm DIN 1955
Durch das Scrollen nach unten bestätigen Sie, dass Sie bereit sind, einer Frau zuzuhören, ohne sie zu unterbrechen, zu belehren oder ihr zu sagen, sie soll doch mal wieder „entspannter“ sein.
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